Mittwoch, 10. Mai 2017

[Film-Favoriten] Natürlich blond

 
Jahr: 2001
Land: USA
Regie: Robert Luketic (21, Die nackte Wahrheit)
Schauspieler: Reese Witherspoon (Walk The Line, Wild), Jennifer Coolidge (American Pie, 2 Broke Girls), Victor Garber (Schlaflos in Seattle, Titanic)
Musik: Rolfe Kent
Preise: 4 MTV-Movie-Awards (bester Film, beste Schauspielerin, bester komödiantischer Auftritt, bester Spruch) und 1 Teen Choise Award (bester Film)

Worum geht es?

Elle Woods, die man zu Beginn als zuckersüßes, oberflächliches Girlie beschreiben kann, wird von ihrem Freund abserviert, weil er nach Harvard zum Studieren geht und er sie nicht in diesen gesellschaftlichen Kreisen sieht. Voller Liebeskummer beschließt sie, ihm zu beweisen, dass sie sehr wohl seriös und ernsthaft ist, und geht ebenfalls nach Harvard zum Jurastudium. Dort hat sie Probleme Anschluss zu finden und wird wegen mangelnder Vorbereitung aus der Vorlesung geworfen. Dann erfährt sie, dass ihr Ex inzwischen eine sehr Jackie-mäßige neue Freundin hat und ihr Ehrgeiz ist vollends entfacht.

Welche Bedeutung hat der Film für mich?

Die Komödie startet als typisches, pinkes Mädchen-Kitsch-Ding und entwickelt sich zu einem feministischen Film mit Botschaft. Elle, der Prototyp der Tussi, beweist, dass Aussehen und Intelligenz sich nicht Ausschließen und dass jeder alles erreichen kann. Schon gar nicht soll man sich von irgendjemandem in eine Schublade stecken lassen oder seine persönliche Art verleugnen. Sie beweist soziale Intelligenz, als sie sich mit der Freundin ihres Ex ernstaft anfreundet, anstatt ganz klischeehaft einen Bitchfight um den Typ auszutragen. Genau so schön ist der Moment, als eine Professorin Elle unterstützt und Mut zuspricht, nachdem sie von einem Professor sexuell belästigt wurde - denn wenn Frauen zusammen halten, sind sie stark. Männer werden aber nicht grundsätzlich als Sexisten gezeigt, denn es tauchen auch "gute" Männer auf.
Da es eine Komödie ist, kommt die Handlung bei jedem gut an. Die Sprüche sind der Wahnsinn und sind zeitlose Insider geworden. Natürlich ist der American Dream hier sehr überzogen dargestellt, aber es ist trotz der angeschnittenen Themen ja auch noch ein Gute-Laune-Film, da passt das schon!

Was passt dazu?

Der Film eignet sich perfekt für Mädels-Abende. Ich habe ihn als Teenager auf einer Geburtstagsparty das erste Mal gesehen. Es gibt so viel zu lachen, gerade bei der Handlung rund um die Kosmetikerin, gespielt von Jennifer Coolidge, besser bekannt als Stiffler's Mom. Er tut auch gut, wenn es in eurem Leben, zum Beispiel im Studium, mal etwas hakt, denn er hat die seltene Fähigkeit zu motivieren.

Trailer



Die Fortsetzungen sind übrigens grottenschlecht und nicht sehenswert!

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