Mittwoch, 5. April 2017

[Film-Favoriten] Der Große Gatsby


Jahr: 2013
Land: USA
Regie: Baz Luhrmann (Romeo+Julia)
Schauspieler: Leonardo DiCaprio (Titanic, Catch Me If You Can, The Wolf of Wallstreet), Tobey Maguire (Spiderman), Carey Mulligan (An Education, Alles, was wir geben mussten) und Isla Fisher (Shopaholic)
Musik: Jay-Z (Produzent), Beyoncé, Will.i.am, Fergie, Lana Del Rey, Sia und viele mehr
Preise: 2 Oscars (Bestes Szenenbild und bestes Kostümdesign)

Worum geht es?

Stichwort Goldene Zwanziger in New York reloaded! Es geht um eine dramtische Liebesgeschichte, eingebettet in das schrille, partylastige Leben voller Oberflächlichkeit und Euphorie. Der geheimnisvolle Millionär Gatsby lädt jedes Wochenende die ganze New Yorker Gesellschaft in seine pompöse Villa auf Long Island zu rauschenden Festen ein. Nick Carraway, der Erzähler der Geschichte, kommt hinter Gatsbys Geheimnis, doch damit beginnt die dramatische Handlung erst. Der Pomp schaukelt sich mit den Gefühlen wie die Aktienkurse an der Wallstreet schnell hoch, bis es knallt.

Welche Bedeutung hat der Film für mich?

Als ich den Film das erste Mal sah, hatte ich zuvor F. Scott Fitzgeralds gleichnahmigen Roman gelesen, der mir sehr gefallen hatte, weil er sich gut lesen lässt ohne dafür zu wenig Bedeutung zu haben. Ich erwartete eine klassische Literaturverfilmung und schleppte meinen deshalb maulenden Freund ins Kino. Wie hatten wir uns geirrt! Nichts da langweilige Buchverfilmung!
Der Film ist ein Fest für die Augen und die Ohren. Hier wurde nicht gekleckert, sondern geklotzt: Aufwendige Prada-Kleider, Schmuck von Tiffany, Jugendstilarchitektur, eine Beyoncé, die Amy Winehouses Back To Black interpretiert, tonnenweise Champagner, rasante Kameraführungen - den Film anzuschauen fühlt sich an wie ein Exzess! Alles ist inspiriert von den Roaring Twenties, aber übersetzt in die heutige Zeit, damit wir die Schrillheit erkennen. Hip-Hop-Beats und Push-Up-BHs gehen mit Bubi-Haarschnitt und alten Autos eine aufregende Symbiose ein, die einen berauscht und nachwirkt - nicht umsonst ploppen gerade überall Gatsby-Motto-Partys aus dem Boden.
Umso härter trifft den Zuschauer dann das Ende, über das ich hier aber nicht weiter eingehe.

Was passt dazu?

Für den perfekten Filmgenuss empfehle ich, vorher das Buch von Fitzgerald zu lesen. Man ist mit 208 Seiten und dem tollen Schreibstil schnell durch. Ansonsten solltet ihr euch viel Zeit nehmen, damit ihr hinterher in den Szenen schwelgen könnt und euch über das Ende austauschen könnt. Und schaut den Film nicht alleine, sondern mit euren besten Freunden! Je größer der Fernseher und je besser die Soundanlage, umso besser wirkt er. Auf 3D verzichten, denn in 2D flasht er wirklich genug. Macht dazu eine Flasche Sekt auf.

Trailer



 

1 Kommentar:

  1. Oh ja, den wollte ich schon längst mal gesehen haben! :)
    Beim nächsten Nachtflohmarktbesuch werde ich gezielt die Augen nach der DVD offen halten. Ich liiiiiebe die goldenen 20er! <3

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