Sonntag, 13. März 2016

Immer wieder sonntags...


|Gesehen| Zoomania im Kino mit meiner Schwester. Der Film ist gut, auch wenn nicht so das typische Disney-Feeling aufkam, denn die Geschichte ist im Prinzip eine Parabel über das Zusammenleben in der Gesellschaft mit all seinen Gruppen und Vorurteilen. Das Augenmerk liegt auf der jungen, weiblichen Häsin, einem Beutetier, das einen typischen Raubtierberuf hat und dort aufgrund der Vorurteile nicht ernst genommen wird und nur unbedeutende, ungefährliche Aufgaben zugeteilt bekommt, was sie fuchst, weil sie die Ausbildung als Jahrgangsbeste abgeschlossen hat, aber nun eben wieder auf ihr Äußeres reduziert wird. Gleichzeitig gibt es aber auch Vorurteile den Raubtieren gegenüber: Sie seinen triebgesteuert und es läge in ihren Genen, aggressiv zu sein. Man solle daher als Beutetier vorsichtig sein und immer ein Abwehrspray bei sich haben. In guter Disney-Manier räumt der Film natürlich mit allen Vorurteilen auf und die wahren bösen Drahtzieher hinter dem ganzen werden enttarnt. Die lustigste Szene ist leider schon aus dem Trailer bekannt, aber auch der Rest des Films ist natürlich mit Liebe zum Detail animiert.



|Gelesen| die Zeit

|Gehört| Wire to Wire - Razorlight

Einmal nach langer Zeit im Radio gehört und entsetzt festgestellt, dass ich den Song noch nicht in meiner Mediathek hatte. Das habe ich schnell nachgeholt und ihn seit dem hoch und runter gehört.



|Getan| viel für's Studium: Die Bachelorarbeit weiter geschrieben, mich mit meinem betreuenden Professor getroffen und den Stundenplan für das erste Mastersemester zusammengestellt.

|Gefreut| Dass so bald Ostern ist.

|Gelacht| viel bei Zoomania.

|Geärgert| Ich habe bei Saturn im Onlineshop einen Artikel bestellt, den ich mir in die Filiale um die Ecke liefern lasse. Ich habe deswegen von Saturn 4 Mails bekommen: Bestelleingang, Bestellbestätigung, Versandbestätigung und eine Abholbestätigung. Bei jeder Mail habe ich gehofft, dass ich jetzt endlich zur Filiale latschen darf, um den Artikel endlich abzuholen. Aber nein. Erst drei Tage nach der Bestellung war es soweit. Und so lange bekam ich regelmäßig eine Mail, mit Infos, die mir nichts bringen. Ja, das ist Jammern auf hohem Niveau.

|Gekauft| Eine klassische Nivea-Creme, weil ich bisher nur eine sehr leichte Bodylotion habe und meine Haut momentan doch sehr trocken ist. Ich habe aber nur eine kleine Packung genommen, weil ich sie erst ausprobieren will und es auch unhygienisch finde, wenn sie lange benutzt wird, weil man ja doch immer mit den Fingern rein muss.

75 ml, 1,45

|Geklickt| Esquire Meets Emma Watson - Discussing modern feminism for the modern man





Bis ich in die Pubertät kam, glaubte ich, dass Frauen und Männer sich mit Respekt behandeln und dieses Machogehabe und Süßes-Mädchen-Gespiele nur Balzgehabe sei. Ich wuchs auf in dem Glauben, später alles machen zu können, was ich will. Spätestens nach dem Abi aber spürte ich, wie ich unbewusst in eine gewisse Rolle gedrängt werden sollte. Du brauchst kein Auto, dein Freund hat doch eins. Bauingenieur, wie kommt man denn als Mädchen auf so was? Lass mal, ich trag das für dich! Männliche Fahrradfahrer, die mich auf dem Fahrrad überholen ohne anschließend schneller zu fahren als ich, mich teilweise sogar ausbremsen. Augenkontakt und Lächeln meinerseits wird gleich als Flirt statt als Höflichkeit gewertet. Jungs, die sich nicht trauen, eine schmale Jeans zu tragen. Alte Männer glotzen mich ungeniert an, sogar wenn ich böse zurückstarre. Freunde die meinen Freund bemitleiden, weil er im Haushalt die Hälfte der Arbeit machen muss. Kellner, die meinem Freund ein schlechtes Gewissen machen, weil ich meinen Teil der Rechnung selber zahlen will. Komilitonen, die nicht zuhören, wenn ich bei einer Gruppenarbeit was sage. Erstaunen, wenn ich auf einer Party einen Whiskey und kein Mischbier ordere.
Es sind so kleine Momente, in denen ich merke, wie sehr altmodische Rollenbilder noch in unseren Köpfen sind. Keiner der Menschen, die ich erwähnt habe, würden von sich aus sagen, dass er gegen Gleichberechtigung sei. Auch ich ertappe mich dabei, dass ich, wenn es um das Tragen schwerer Gegenstände geht, aus Bequemlichkeit denke: "Das kann mein Vater / Freund / Kumpel ja tragen", obwohl das ein oder andere nicht sooo schwer ist.
Umso wichtiger ist es, ein Gespür dafür zu entwickeln und andere auf solche Ungleichbehandlungen aufgrund des Geschlechts aufmerksam zu machen. Dabei muss man sich nicht als diktatorischer Missionar aufspielen, wie man an Emma Watson sehr schön sieht. Ich bin sehr froh, dass sie die Diskussion angestoßen hat.

|Flop der Woche| Ferrero Küsschen Caramel

Seit kurzem gibt es eine neue Sorte Ferrero Küsschen im Supermarkt. Die Küsschen mit weißer Schokolade finde ich ganz gut, auch wenn ich sie mir nie nachgekauft habe. Als ich gesehen habe, dass es die Küsschen jetzt auch mit Karamell gibt, wollte ich sie sofort probieren, weil ich Karamell liebe! Je flüssiger und klebriger, umso besser! Daher war ich auch sehr enttäuscht von dieser LE, denn Karamell ist nicht feststellbar! Es schmeckt zwar sehr süß, aber anstelle einer flüssigen Karamellmasse befindet sich um die Haselnuss eine von der Konsistenz her an die Füllung von Kinderschokolade erinnernde, helle, süßlich schmeckende Milchcreme. Ich bin enttäuscht, habe ich mir doch aufgrund des abgebildeten Karamells auch reines Karamell im Inneren vorgestellt. Schade. Das ganze ist aber eine Limited Edition, also wird sie auch ganz schnell wieder verschwinden.


|Top der Woche| Ferrero Mon Cheri Sweet Cherry

Ferrero überschlägt sich momentan mit Innovationen. Ein weiteres neues Produkt ist die süße Variante von Mon Chéri. Ich kenne wenige Leute, die Mon Chéri gerne essen, aber ich mag's. Ich esse sie trotzdem eher abends oder am Wochenende, weil ich tagsüber nicht gerne Alkohol zu mir nehme.
Die neue Variante ist, wie der Name schon sagt, süßer. Dadurch brennt der Likör weniger im Mund. Für viele sicher angenehmer, aber natürlich dadurch auch verführerischer. Ich sage nur Alkopops! Die Süße vommt übrigens nicht von der Kirsche, sondern vom hinzugefügten schwarzen Johannisbeerkonzentrat, das stört mich aber nicht weiter, denn schwarze Johannisbeeren sind ja auch lecker!
Aufgrund der Süße bevorzuge ich die Sweet-Cherry-Variante sogar der klassischen Variante.
An alle mit beschränkten Französischkenntnissen: Chéri heißt übrigens nicht Kirsche, auch wenn es sehr ähnlich klingt wie Cherry, sondern Süßer oder Schatz. Die weibliche Form wäre übrigens Chérie. Mit Mon Chéri ist also definitiv ein Mann gemeint, obwohl, das doch eher ein typisches Geschenk für Frauen ist ..?

Ich wünsche euch eine tolle, neue Woche!

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